Ohne Hindernisse auf dem Weg in die Calderner Nikolaikirche

 

 

Der Dank stand ganz im Mittelpunkt des Erntedank-gottesdienstes, den die Kirchengemeinden Caldern und Sterzhausen in einem Kirchspielgottesdienst gemeinsam feierten. In einer Mitmachpredigt wurden die Gottesdienstbesucher animiert, einander zu helfen. Denn jeder von uns, so Ruckert, habe in irgendeiner Form im Alltag oder in seinem Leben ein Handicap, wo ein anderer helfen oder unterstützen könne. So machte Ruckert an den drei Beispielen frieren, fremd sein und Hunger haben, diesen Umstand des Handicaps konkret für jeden erfahrbar. Vor dem Gottesdienst hatten die Konfirmanden jedem Gottesdienstbesucher einen Gegenstand mitgegeben, den er während des Gottesdienstes symbolisch weitergeben konnte an einen anderen, der diesen brauchen konnte: z.B. ein Teelicht für einen anderen, der friert.  

 

 

 

Ganz im Sinne des Bildes einander zu helfen, wurde auch der neue Weg zur Nikolaikirche eingeweiht. Der Weg wurde im Sommer neugestaltet und angelegt. Dabei wurden alle durch die Witterung und über die Jahre entstandenen Stolpergefahren beseitigt. Nun ist die Calderner Kirche ohne Treppenstufen für alle jederzeit erreichbar. Durch eine Tür an der Nordseite neben dem Kirchturm können Besucher mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Rollatoren barrierefrei in das 800 Jahre alte Kirchengebäude gelangen, an Gottesdiensten teilnehmen oder den Kirchenraum von innen besichtigen und auf sich wirken lassen. Die Sanierung des Weges wurde möglich durch eine Beihilfe des Kirchenkreises Kirchhain, einen Beitrag aus dem Inklusionsfonds der Landeskirche Kurhessen Waldeck sowie einer Spende der Gemeinde Lahntal.  

 

 

 

Einen ersten Belastungstest hat der Weg bereits überstanden: Die Konfirmanden organisierten für die kleinen Gottesdienstbesucher ein Bobbycar-Rennen mit einer Start-Ziel-Route über eine längere Strecke des Weges, was für viel Freude und Spaß unter den Teilnehmern sorgte.

Gospelchor Caßdorf

Sonntag, 16. Okt. 2016, Nikolaikirche Caldern

Wer da nicht dabei gewesen wäre, hätte was verpasst: Lebendige Musik aus 3 Kontinenten, verbunden mit guten Gedanken über Gott und die Menschen...

... hat jung und alt 2 Stunden lang begeistert.

Der Funke dieser von Musik und Jesus Christus ergriffenen Gruppe ist auf die Lahntaler übergesprungen. Danke!